Wie sollte eine Partnerschaft funktionieren?

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Wie sollte eine Partnerschaft funktionieren?

Partnerschaft ist:

Gemeinsamkeiten teilen, mit Freunden, Mitarbeitern, deinen Kindern und Lebenspartner. Gemeinsamkeiten zu teilen, bedeutet, bevor eine Partnerschaft so richtig beginnt, klarzustellen, was ich möchte und was der andere möchte.

Aus meinen Befragungen mit meinen Mitmenschen habe ich festgestellt, dass vielmals bevor eine Partnerschaft beginnt, oft nicht befragt wird, was der andere möchte.

Daraus folgt automatisch Unzufriedenheit, unterdrückt sein, Unklarheit und Unehrlichkeit! Die Offenheit zum anderen bleibt ein großes Fragezeichen, wenn aus Angst vor negativen Reaktionen, nicht gefragt wird.

Die Wünsche und Grundbedürfnisse miteinander teilen bzw. klarstellen.

Die Grundbedürfnisse sind:

Bindung: Ich darf nahe sein; ich darf mich verbunden fühlen.

Autonomie: Ich darf selbstbestimmend sein, mich als eigenständig erleben.

Selbs wert: Ich empfinde mich und andere als wertvoll und kann Zuwendung austauschen, sowie mir selbst geben. Austauschen zur Mir selbst geben.

Wohlbefinden: Ich darf mich in meinem Körper wohlfühlen und sorge für ausreichende Erfüllung meiner körperlichen Grundbedürfnisse.

Spiritualität: Ich darf mich von einer höheren Macht getragen fühlen; ich erlebe einen Sinn in meinem Leben.

Werden diese Grundbedürfnisse nicht erfüllt, so entsteht eine Unzufriedenheit zwischen den beiden Partnern. Dabei ist zu beachten, dass eine übermäßige (unrealistische Wunscherfüllung) ebenfalls zu Unzufriedenheit führen kann. Wenn dieses nicht mit dem Partner geklärt wird, ist früher oder später eine Trennung nicht mehr abzuwenden.

Wenn Du beruflich im Verkauf stehst, und ein Verkäufer bist, ist dieser Bereich Gerade der wichtigste von allen. Wenn Du im Geschäft, oder im Beruf, Erfolg haben möchtest, dann sollte in der Beziehung ebenfalls der gleiche Erfolg sein! Wenn Du in dem Bereich nicht ausgeglichen bist, ist ebenfalls der Untergang oder später in einer Beziehung vorprogrammiert. Ich spreche später mehr darüber!

Sich mit dem Partner gemeinsam weiterzuentwickeln.

Gemeinsame Zeit zu teilen und sich weiterzuentwickeln, heißt nun einmal gemeinsam etwas zu tun. In einer Partnerschaft sollte eine gleiche Ebene geschaffen werden. Lernt deinen Partner etwas Neues dazu, so solltest du dich wenigstens einmal damit beschäftigen. Natürlich kann es sein, dass du in dem Zeitpunkt, wo sich dein Partner damit beschäftigt, du persönlich keinen Zugang zu diesem Thema hast. Eine gewisse gesonderte Toleranz sollte in der Partnerschaft vorhanden sein! Schließlich hat ja jeder sein eigenes Hobby, um auch mal vom Alltag abzuschalten.

Egal welches Thema es ist, desto mehr Themen es gibt, mit dem du dich selbst nicht auseinandersetzen möchtest, desto weniger Gemeinsamkeiten gibt es! Darum versuche, soviel Gemeinsamkeiten wieder zu schaffen, wie nur möglich. Ansonsten ist eine Trennung vorprogrammiert. An diesem Punkt ist es egal, ob es deine Freunde sind, deine Kinder oder Lebenspartner!

Natürlich gibt es auch Freunde, Partnerschaften, wo es kaum Gemeinsamkeiten gibt. An diesem Punkt sollte jeder seinen eigenen Weg gehen, auch wenn es traurig ist bzw. wehtut. Frage dich an diesem Punkt, was ist die persönlich wichtig? Leidest du darunter bzw. auch dein nächster? Wird deine Gesundheit bzw. von deinen Nächsten die Gesundheit in Mitleidenschaft gezogen? Wenn du diese Punkte mit „Ja“ beantworten kannst, steht einer Entscheidung für eine Trennung sehr nah.

Ich persönlich, habe in meiner Lebensverlaufsbahn mehrmals erlebt, dass sich andere mit Menschen getragen habe und mir bzw. meinem Partnerschaft und Familie zum Ende eine große Last geworden ist.

Loszulassen ist hier dann das große Thema! Zu sagen, ich lass dich jetzt gehen. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen. Sagt vielmals darüber aus, dass die Grundbedürfnisse bzw. Wünsche, so verschieden sind, dass Einstein auf den anderen nicht mehr passt. Sich an diesem Punkt festzubeißen, Partner nicht loszulassen, führt automatisch zu schweren Depressionen von beiden Partnern. Wenn sich beide Partner auf Dauer nicht loslassen wollen, führt es zu beiden Seiten zu Verletzungen, die nicht auszumalen sind. Deshalb sage ich ihr, die Trennung sollte so schnell wie möglich stattfinden!

Bei einer Krise zu analysieren, und offen zu sein für Veränderungen.

Für eine Veränderung offen zu sein, bedeutet nachzufragen, „welche Wünsche und Bedürfnisse hat dein Partner oder du in der Zukunft“!

Die größte Angst ist, den Partner zu verlieren. Aber vielleicht will dein Partner gar nicht von dir gehen, wenn sich das eine oder andere Denk- und Verhaltensprogramm verändert. Wir Menschen haben nun einmal Denk-und Verhaltensprogramme, die deinem Partner eventuell ärgern bzw. stören. Denk-und Verhaltensprogramme können schon seit der Kindheit vorhanden sein, und sollten früher oder später aufgearbeitet werden. Stell dir hier an dieser Stelle, selbst die Frage, was muss ich dafür tun, damit ich immer noch attraktiv bin? Kommt das Thema viel mehr von mir oder von meinem Partner?

Es ist nicht nur das Äußerliche, was beiträgt, dass du immer noch attraktiv gegenüber deinem Partner bist! Äußerlichkeiten sind meistens Fassaden, die die negativen Eigenschaften, des Inneren verdecken. Äußerliche Fassaden können außerdem, die Wünsche und Bedürfnisse des Partners unterdrücken. Dies sorgt für eine Krise in der Beziehung, auf allen Ebenen.

Partnerschaftliche Beziehung ist gleich Verkauf!

Was verkaufst du deinem Partner, für einen nutzen, wenn er mit dir gemeinsam das Leben teilen soll? Du könntest natürlich sagen, aber ich bin doch kein Verkäufer!? Dann stell dir mal die Frage, warum deine Partnerschaft in dem Fall nicht zur funktionieren kann? Wir Menschen sind Nutzen orientiert und wollen von unserem Partner oder dem nächsten beachtet bzw. respektiert werden! Wenn die Wünsche und Bedürfnisse nicht erfüllt werden, sind wir unzufrieden und wünschen uns andere Dinge, die wir nicht bekommen. Früher oder später wollen wir sie uns bei einem anderen Partner holen!

Du könntest natürlich jetzt zu mir sagen, „das sind schlaue Sprüche“! Ich selbst bin verheiratet seit 2002 und habe schon einige Krisen hinter mir. Ich wollte seit 2004 lernen, wie man verkaufen kann. Im gewerblichen Bereich habe ich es tatsächlich geschafft, erfolgreicher zu werden. Doch im Monat März 2014 habe ich erfahren, dass ich einen extrem schlechten Verkauf gegenüber meiner Lebenspartnerin, gelebt habe.

Was nutzt mir all mein verkäuferisches Wissen, wenn ich es in der Partnerschaft nicht lebe? Verkaufen ist extrem wichtig! Die besten Verkäufer sind in unserer Welt, unsere Nachkommen. Kinder können verkaufen, wie kein anderer, weil sie naiv sind und noch Ziele sehen, die wir Erwachsenen schon längst abgelegt haben.

Die große Gefahr ist, desto älter Du wirst, desto blinder wirst du. Und der dumme Spruch, Reden ist Silber und Schweigen ist Gold, ist ziemlich das dümmste, was dir in deiner Beziehung, Familie und in der sexuellen Partnerschaft passieren kann!

Genau an diesem Punkt, entstehende die größten Verletzungen, gegenüber deinem Kindern, Freunde und Partner! Darum schaffe dir möglichst immer Klarheit in der Beziehung, egal ob das gegenüber deinem Kind oder deine Freunde, bzw. dein Lebenspartner ist.

In der partnerschaftlichen Beziehung oder Ehe Sex planen!

In Partnerschaften, wo es Kinder und Familie gibt, lässt sich kaum Zeit finden, Sex zu haben. Des so mehr, Kinder da sind, um so mehr Arbeit, ist auch vorhanden. Du kannst dich regelrecht in die Arbeit verkriechen. Eine sexuelle Partnerschaft zu betreiben ist also gerade in einer Familie das Wichtigste, weil damit Ausgleich geschaffen wird!

In der Partnerschaft Sex zu planen heißt also, Kinder bei den Großeltern bzw. Bekannten abgeben, den Raum für partnerschaftliche Gemeinsamkeiten zu schaffen.

Es ist immer eine kleine Herausforderung, die zu einer großen werden kann. Natürlich könntest du jetzt in die Idee verfallen, die Kinder sind außer Haus und jetzt können wir mal richtig aufräumen. Das ist ein großer Fehler!

Vielleicht möchte dein Partner genauso wie du selbst, ein paar Berührungen genießen. Egal wie das auch ausfällt, vergiss niemals dabei die Wünsche und Bedürfnisse, von dir und deinem Partner, mitzuteilen bzw. zu erfragen! Gerade in Partnerschaften, die schon seit Jahrzehnten zusammen sind, verlernen allzu oft Ihre Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen.

Doch, dein Lebenspartner, genauso wie du, verändern sich im zunehmenden Alter und haben andere Vorstellungen von sexuellen Bedürfnissen. Gerade in diesem Bereich verändert sich die Bedürfnisse tagtäglich!